The Deutsches Museum in Munich is organising a workshop “Die Sichtbarmachung des Unsichtbaren: Mikroskopische Verfahren in der Laborpraxis”, 18-19 Oktober 2007, as part of the programme “Knowledge Production at the Nanoscale. Images, Visions and Instruments in the Practice of Nanotechnology“.
Here is their call for papers:

Die Mikroskopie ermöglicht es den Naturwissenschaften, unsichtbare
Phänomene sichtbar zu machen. Von der Lichtmikroskopie über die
Elektronenmikroskopie bis hin zur Rastersonden­mikroskopie und der
Röntgenbeugung werden Bilder von Strukturen erzeugt, die mit bloßem Auge
nicht wahrgenommen werden können. Die Bedeutung der auf diese Weise
generierten Bilder für die Verknüpfung von Wissenschaft und
Öffentlichkeit ist in den letzten Jahren im Zuge des /pictorial turn/
viel diskutiert worden. Den Organisatoren des Workshops geht es jedoch
nicht um die Bedeutung von Bildern im öffentlichen Diskurs, sondern um
ihre Rolle in den Praktiken des Laboralltags. An konkreten historischen
und aktuellen Fallbeispielen soll diskutiert werden, welchen
epistemischen Status die unterschiedlichen Bilder haben, wo ihre
Möglichkeiten und Grenzen im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess liegen
und welche methodischen und theoretischen Konzepte sich jeweils
anbieten, um die Bedeutung dieser Bilder für die Wissenschaftler zu
diskutieren.

Der Workshop möchte die Bildproduktion in einem breiteren Rahmen der
Laborarbeit verorten und nach Innovationsprozessen auf der Ebene der
Wissensproduktion fragen. Als Diskussionsgrundlage sind neben Beiträgen
zu spezifischen mikroskopischen Verfahren insbesondere methodologische
Beiträge willkommen, die sich mit Fragen des empirischen Zugangs zur
naturwissenschaftlichen Bilderzeugung und der damit verknüpften
Konstruktion von Erkenntnis befassen. Welche weiteren Verfahren und
Praktiken begleiten und unterstützen die wissenschaftliche
Bildproduktion, welches Know How, welche Fertigkeiten, aber auch welches
theoretische Wissen wird von den Wissenschaftlern verlangt?

Ziel des Workshops ist es, neuere Forschungsansätze aus
unterschiedlichen Disziplinen und Kontexten miteinander ins Gespräch zu
bringen. Aktuelle, noch im Entstehen begriffene Arbeiten von Doktoranden
und Postdoktoranden sind explizit willkommen. Konferenzsprachen sind
Deutsch und Englisch. Für die Vorträge stehen jeweils 20 min.
Vortragszeit zur Verfügung. Abstracts (Umfang max. 350 Wörter) zu den
genannten Themen und Fragen sowie einen kurzen CV bitten wir, bis zum
21. Mai 2007 an
zu schicken. Bei Nachfragen wenden
Sie sich bitte an
Der Workshop wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der
Innovationsstudie „Knowledge Production at the Nanoscale. Images,
Visions and Instruments in the Practice of Nanotechnology“ gefördert.

Organisation: Helmuth Trischler, Walter Hauser, Christian Kehrt und
Peter Schüßler

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